Regeln

Wie man spielt

Jeder Zug entscheidet, auf welchem Brett dein Gegner als Nächstes spielen muss. Gewinne drei Bretter in einer Reihe, um die Partie zu gewinnen.

  1. Der Versand. Spiele das Feld oben rechts auf einem kleinen Brett, und dein Gegner muss auf dem Brett oben rechts spielen.
  2. Brett nicht verfügbar. Ist dieses Brett bereits gewonnen oder voll, darf dein Gegner wieder spielen, wo er möchte.
  3. Lokales Remis. Ein volles kleines Brett ohne Dreierreihe zählt für niemanden — und hört auf, ein Ziel zu sein.
  4. Sieg. Bringe drei gewonnene Bretter in eine Reihe, Spalte oder Diagonale.

Häufige Fragen

Was ist Super-Tic-Tac-Toe?

Super-Tic-Tac-Toe — auch Ultimate Tic-Tac-Toe genannt — nimmt das klassische Tic-Tac-Toe-Raster und wiederholt es neunmal: Jedes Feld des großen Rasters ist selbst ein kleines Brett, das es zu gewinnen gilt. Wer drei dieser kleinen Bretter in einer Linie gewinnt, gewinnt die gesamte Partie. Zu den klassischen Tic-Tac-Toe-Regeln kommen drei Punkte hinzu: die Weiterleitung, das nicht mehr bespielbare Brett und das lokale Unentschieden. Gewöhnliches Tic-Tac-Toe ist ein gelöstes Spiel: Zwei aufmerksame Spieler erreichen immer ein Unentschieden, und keine Strategie kann daran etwas ändern. Die Verschachtelung hebt diese Gewissheit auf: Dein gewähltes Feld entscheidet, auf welchem Brett dein Gegner antworten muss. Dadurch musst du mehr Bretter im Blick behalten, und jede Partie bleibt unvorhersehbar, selbst zwischen erfahrenen Spielern.

Woher weiß ich, wo ich spielen muss?

Um Ultimate Tic-Tac-Toe zu spielen, musst du dir vor allem die Weiterleitung merken: Das Feld, das du auf einem kleinen Brett wählst, bestimmt das kleine Brett, auf dem dein Gegner als Nächstes spielen muss. Spielst du zum Beispiel auf einem beliebigen kleinen Brett ins Feld oben rechts, muss dein Gegner auf dem kleinen Brett oben rechts im großen Brett antworten. Jeder Zug wird dadurch zu einer doppelten Entscheidung: Wo kannst du lokal gewinnen, und auf welches Brett schickst du den Gegner danach? Ein Zug kann auf seinem kleinen Brett hervorragend aussehen und dem Gegner trotzdem ungewollt ein strategisch wichtiges Brett überlassen — darin liegt der größte Teil der Denkarbeit.

Was passiert, wenn das vorgegebene Brett schon gewonnen ist?

Ist das vorgegebene kleine Brett bereits gewonnen, voll oder unentschieden, ist dein Gegner nicht mehr daran gebunden: Er darf auf jedem noch offenen kleinen Brett spielen, genau wie beim allerersten Zug der Partie. Daraus entstehen die meisten Anfängerfehler: Wenn du um jeden Preis einen lokalen Sieg anstrebst, schickst du den Gegner oft auf ein bereits geschlossenes Brett und schenkst ihm ungewollt einen völlig freien Zug — möglicherweise den entscheidenden. Prüfe deshalb vor jedem Zug den Zustand aller neun kleinen Bretter, nicht nur des gerade umkämpften, damit du die Partie nicht im falschen Moment öffnest.

Für wen zählt ein volles kleines Brett ohne Gewinnlinie?

Für niemanden. Sind alle neun Felder eines kleinen Bretts belegt, ohne dass einer der Spieler drei Symbole in einer Linie hat, endet es unentschieden: Für den Gesamtsieg zählt es für keine der beiden Seiten. Es blockiert aber die Linien beider Spieler, und wie schwer das wiegt, hängt ganz von seiner Position im großen Raster ab. Dieses hat acht Linien: Vier führen durch das mittlere Brett, drei durch jede Ecke und nur zwei durch jeden Rand. Ein Unentschieden in der Mitte schließt die Hälfte der Wege zum Sieg, eines am Rand ein Viertel. Ein unentschiedenes Brett nimmt außerdem keine weiteren Züge an: Wer das Feld spielt, das den Gegner dorthin schicken würde, lässt ihn stattdessen unter allen noch offenen Brettern wählen. Achte daher auf die Lage eines fast vollen Bretts, bevor du deinen Gegner dorthin weiterleitest.

Wie gewinnt man die Partie?

Du gewinnst die Partie, indem du drei kleine Bretter in einer Linie auf dem großen Brett gewinnst — waagerecht, senkrecht oder diagonal —, genau wie auf einem kleinen Brett beim klassischen Tic-Tac-Toe, nur eine Ebene höher. Ein gewonnenes kleines Brett wird sofort geschlossen: Seine noch leeren Felder sind nicht mehr bespielbar, und das Symbol des Gewinners bleibt bis zum Ende der Partie erhalten. Sind alle kleinen Bretter entschieden, also gewonnen oder unentschieden, ohne dass eine Dreierlinie entsteht, endet die gesamte Partie unentschieden, wie ein volles klassisches Tic-Tac-Toe ohne Gewinner. Diese zweite Siegebene gibt der Weiterleitung ihren Sinn: Jeder lokale Zug dient einem übergeordneten Ziel — das richtige Brett im richtigen Moment zu gewinnen, nicht irgendeines.

Gibt es eine Strategie für Super-Tic-Tac-Toe?

Ja, genau das macht den Reiz des Spiels aus: Nach dem allerersten Zug verlangt gutes Super-Tic-Tac-Toe, mehrere Züge vorauszudenken und zu erkennen, welche kleinen Bretter langfristig einen Vorteil bringen, auch wenn sie nicht sofort am leichtesten zu gewinnen sind. Die eigentliche Stärke liegt deshalb nicht darin, möglichst viele kleine Bretter zu gewinnen. Entscheidend ist, jeden Zug danach zu wählen, wo er den Gegner zur nächsten Antwort zwingt, und manchmal auf einen lokalen Sieg zu verzichten, um die Kontrolle über das gesamte Brett zu behalten.

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